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Ausrichtung

Die Sekundarschule Sandgruben wird nach dem pädagogischen Konzept des altersdurchmischten und selbstständigen Lernens geführt. Sie ist die einzige öffentliche Schule in Basel-Stadt mit diesem Ansatz. Ihr Auftrag und ihre Lehrplanziele sind identisch mit jenen der neun anderen Sekundarschulen im Kanton.

Das pädagogische Konzept

Den Kern des pädagogischen Konzepts bilden die Altersdurchmischung und das selbstständige Lernen in Lernateliers.

Die Schülerinnen und Schüler werden beim Eintritt in die Sekundarschule in eine A-Zug-, E-Zug- oder P-Zug-Klasse eingeteilt. Die Eintretenden stossen zu bestehenden Klassen, die zusammengesetzt sind aus Schülerinnen und Schülern des zweiten und des dritten Sekundarschuljahres.

Je eine auf diese Weise altersgemischte A-, E- und P- Zug-Klasse teilen sich ab 2016 ein Lernatelier (siehe "optische Eindrücke"). Ob diese drei Klassen ihrerseits altersdurchmischt, leistungszugdurchmischt oder atelierübergreifend unterrichtet werden, hängt vom Fach ab wobei der Schwerpunkt auf der Altersdurchmischung ist.

Eine kleine Einschränkung: Im Schuljahr 2015 / 2016 sind die Klassen noch nicht altersduchmischt. Dies ist erst ab dem zweiten Jahr möglich. Weitere Infos zum Schulmodell während der Aufbauphase der Sekundarschule Sandgruben finden Sie unter Aufbau und Evaluation. Trotzdem werden die Jugendlichen genau gleich in ihrem Niveau gefördert.

Bei der Unterrichtsform wird zwischen Kursarbeit und Planarbeit unterschieden:

  • Die Kursarbeit ist ein von der Lehrperson gesteuerter Unterricht im Klassenverband.
  • Die Planarbeit ein schülerzentrierter Unterricht, in dem die Jugendlichen individuell gemäss ihrem Leistungsstand alleine oder in Lerngruppen arbeiten.

Neben dem Erlernen des selbständigen Arbeitens und der Teamarbeit sollen die Jugendlichen lernen, sich realistisch einzuschätzen, Ziele zu setzen und über ihr Verhalten nachzudenken. Daher hat für uns Reflexion über das eigene Lernen hohen Stellenwert. Alle zwei Wochen treffen sich die Jugenlichen in kleineren Lerngruppen. Hier reflektieren sie über Erreichtes und Situationen, in denen sie ihren eigenen Erwartungen nicht gerecht wurden.

Daneben hat jede/-r Jugendliche eine Lehrperson als Lerncoach. Mit ihm/ihr wird ein Mal pro Quartal in einem Gespräch systematisch über die eigenenen Lernfortschritte und das Selbst-, sowie Sozialverhalten reflektiert.

Dieser Ansatz verfolgt spezifische pädagogische Ziele (Link).

Das architektonische Konzept

aussenansicht

Ansicht von der Schwarzwaldallee her

Auf dem Sandgruben-Areal entsteht ein neues Schulhaus für die Sekundarschule. Ihr pädagogisches Konzept wurde bei der Planung des Neubaus berücksichtigt: Die Flächen und Räume sind auf die besonderen Bedürfnisse ausgerichtet und können flexibel genutzt werden.

Der Neubau umfasst drei Gebäudeflügel. Im ersten Trakt sind die Spezialräume sowie die Tagesstrukturräume für Ganztagesbetreuung und Verpflegung. Im zweiten Trakt ist eine Dreifachturnhalle und im dritten Gebäude sind die Lernateliers (siehe "optische Eindrücke") untergebracht. In jedem Atelier sind drei Klassen zuhause, die von einem pädagogischen Team betreut werden. Neben einem grossen Raum mit den persönlichen Arbeitsplätzen besteht jedes Atelier aus einem Input- sowie einem Gruppenraum.