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Ausrichtung

Jede/-r Jugendliche hat ihre/seine eigenen Stärken und Herausforderungen und zwar unabhängig von Alter und Geschlecht. Unsere Schule hat das Ziel, jeder/jedem dieser Jugendlichen möglichst gerecht zu werden. Wir wollen ihre Stärken stärken und sie beim Arbeiten an ihren Schwächen unterstützen. Nach drei Jahren sollen sie in der Lage sein, mit einem umfassend gefüllten Rucksack in die nachobligatorische Schulzeit übertreten zu können.

Hierzu haben wir ein pädagogisches Modell entwickelt, welches auf dem gleichwertigen Schulen von vier zentralen Kompetenzen beruht.

Lernatelier, Unterricht in Spezialräumen, reflektierendes Lernen und die pädagogische Einheit sind die Gefässe, in denen diese Kompetenzen gezielt geschult werden.

Lernatelier

Wir haben Raum und Zeit umstrukturiert. Statt Klassenzimmern haben wir Lernateliers gebaut, in denen die Jugendlichen und ihre Lehrpersonen persönliche Arbeitsplätze haben. Acht bis zwölf Stunden in der Woche lernen sie hier selbständiges Arbeiten und werden dabei von Lehrpersonen begleitet.

Reflektierendes Lernen

Was beherrsche ich gut? Mit welchen Methoden erziele ich die besten Lernerfolge? Welche Techniken muss ich mir noch besser aneignen? Diese wichtigen Fragen stellen sich die Jugendlichen beim reflektierenden Lernen.

Täglich arbeiten sie mit ihrem Lernjournal. Es dient zum Planen und Einteilen der eigenen Arbeit und beinhaltet kurze Tagesreflexionen. Daneben treffen sich die Jugendlichen in alters- und niveaudurchmischten Lerngruppen. Hier können sie Lernerfolge präsentieren oder ein Problem darlegen und sich von der Gruppe ein Feedback einholen. Ein Mal im Quartal findet zudem ein längeres Reflexionsgespräch mit einem Lerncoach statt. Gemeinsam wird über das Geleistete reflektiert und Ziele für die nächste Periode gesetzt.

Spezialräume

Natur und Technik, Musik, Technisches Gestalten, etc. finden in gut ausgerichteten Spezialräumen auf dem Areal statt. In diesem Fachunterricht steht vor allem das soziale Lernen im Zentrum. Die Jugendlichen lernen mit kooperativen Lernformen, im Team zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Pädagogische Einheit

Wenn die Jugendlichen nach drei Jahren an eine weiterführende Schule oder in die Berufswelt übertreten, muss ihr Rucksack das nötige Fachwissen haben und zwar auch in Bereichen, die nicht eindeutig einem Fach zugeordnet werden wie Berufswahl oder Informatikanwendungskompetenzen. Um dies zu garantieren, braucht es klare Verantwortung.

Diese trägt das pädagogische Team (fünf bis sieben Lehrpersonen), welches für ein Lernatelier mit drei Klassen verantwortlich ist. Zusammen mit den Jugendlichen bilden sie eine pädagogische Einheit.

Um schulübergreifend ein hohes fachliches Wissen zu garantieren, das auf dem aktuellsten Stand ist, gibt es ferner für jedes Unterrichtsfach eine Fachschaft. Jede Lehrperson ist in einer dieser Fachschaften engagiert. Damit alle von ihrem Know-how profitieren können, wird Unterrichtsmaterial an unserer Schule standardisiert aufgearbeitet und zentral abgelegt.